Mihalis Tamufor
- Sales Managerin
Quersteigerin:
In 12 Monaten von 0 auf 100
Hallo Mihalis, in welcher Abteilung bist Du seit wann tätig?
Hallo Marco! Ich arbeite seit knapp einem Jahr als Sales Manager im Vertrieb der Pyramid.
Was genau sind Deine Aufgaben?
Ich bearbeite Anfragen zu unseren AKHET® Industrie-PCs, Industrie- und Datacenter-Servern sowie zu Appliances, die wir unter anderem für Object Storage und lokale KI-Anwendungen im Portfolio haben.
Zunächst prüfe ich, ob wir die Anforderungen des Kunden mit unserer Hardware und unseren Dienstleistungen erfüllen können. In vielen Fällen kann ich das selbst beurteilen. Bei komplexeren Anforderungen ziehe ich unser Produktmanagement hinzu, das über besonders detaillierte Kenntnisse unserer Plattformen und der technischen Konfigurationsmöglichkeiten verfügt.
Wenn alle relevanten Informationen vorliegen, erstelle ich ein passendes Angebot und lasse es dem Kunden zukommen. Ergeben sich Rückfragen oder müssen einzelne Anforderungen noch genauer geklärt werden, trete ich direkt mit dem Kunden in den Dialog. Dabei begleite ich die Anfrage vom ersten Kontakt über die technische und kaufmännische Abstimmung bis hin zur Entscheidung.
Wie genau muss ich mir das vorstellen?
Ich arbeite gerne über das Telefon oder über Videocalls. Ich schätze den unmittelbaren Kontakt zum Kunden. In einem persönlichen Gespräch lässt sich ein Sachverhalt häufig sehr viel schneller klären als durch fünf oder sechs E-Mails.
Außerdem erfahre ich im direkten Austausch oft mehr über die tatsächlichen Anforderungen eines Kunden. Nicht immer ist die zuerst genannte technische Spezifikation bereits die beste Lösung für die seine Anwendung. Durch gezielte Fragen kann ich herausfinden, was der Kunde wirklich benötigt, welche Rahmenbedingungen bestehen und worauf es bei dem Projekt besonders ankommt.
Wenn Du Deinen Job in einem Satz erklären müsstest – wie würde der lauten?
„Du hast ein Problem – wir haben die Lösung.“
Welche Fähigkeiten sind für Deine Stelle wichtig?
Als Sales-Mitarbeiter muss man über Fachkenntnisse verfügen, gut zuhören und auf Details achten. Nur so lässt sich erkennen, wo die eigentlichen Pain Points des Kunden liegen und welche Hardware und Dienstleistung zu seinen Wünschen und Anforderungen passen.
Gleichzeitig muss man bereit sein, geduldig und kontinuierlich an einem Thema zu arbeiten, um sich das Vertrauen und den Respekt des Kunden zu verdienen. Dazu gehört, regelmäßig nachzufassen und zu signalisieren: Ich kümmere mich. Wo steht das Projekt gerade? Funktioniert technisch alles? Kann Pyramid noch weiter unterstützen?
Wichtig ist außerdem eine verlässliche Beratung. Manchmal muss man einem Kunden im richtigen Ton vermitteln, dass ein bestimmter Wunsch technisch nicht sinnvoll oder zum erwarteten Preis nicht realisierbar ist. Dann geht es darum, nicht einfach abzusagen, sondern gemeinsam nach einer praktikablen Alternative zu suchen.
Auch mit Rückschlägen muss man umgehen können. Es gibt Kunden, die zunächst eine Bestellung ankündigen, sich am Ende aber doch anders entscheiden. Das gehört im Vertrieb dazu. Man darf solche Situationen nicht persönlich nehmen, sondern muss motiviert bleiben und sich auf die nächste Chance konzentrieren.
Ist Deine Arbeit abwechslungsreich?
Auf jeden Fall. Wir verfügen über ein großes Sortiment an Server- und IPC-Plattformen, und die Anfragen unserer Kunden sind häufig sehr spezifisch. Keine Anfrage ist wie die andere. Manche Anforderungen sind technisch sehr detailliert formuliert, andere zunächst eher allgemein. Dann ist es meine Aufgabe, genau herauszufinden, was der Kunde wirklich benötigt, und seine Anfrage sozusagen in unsere hausinterne Sprache zu übersetzen.
Welche Rechenleistung wird benötigt? Wie viel Speicherplatz ist vorgesehen? Unter welchen Umgebungsbedingungen soll das System arbeiten? Gibt es besondere Anforderungen an Schnittstellen, Erweiterungskarten, Zertifizierungen oder die langfristige Verfügbarkeit der Komponenten? Manchmal geht es um sehr große Projekte oder individuell konfigurierte Systeme.
Auch die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Abteilungen macht meine Tätigkeit abwechslungsreich. Je nach Anfrage stimme ich mich mit dem Produktmanagement, dem Einkauf, der Technik oder anderen Kollegen im Vertrieb ab. Dadurch bekomme ich Einblicke in viele Bereiche des Unternehmens.
Darüber hinaus ist jedes Gegenüber anders, das ich am Telefon oder im Videocall treffe. Jeder Mensch hat eine eigene Persönlichkeit, andere Erwartungen und eine individuelle Art zu kommunizieren. Manche Kunden möchten sofort sehr tief in technische Details einsteigen, andere wünschen sich zunächst eine verständliche Orientierung. Darauf muss ich mich einstellen und meine Kommunikation entsprechend anpassen.
Genau diese Mischung aus Technik, Beratung, Kommunikation und persönlichen Kontakten macht den Job für mich interessant.
Wie kamst Du zu Pyramid?
Durch die Empfehlung eines guten Freundes, der bereits seit zehn Jahren im Einkauf des Unternehmens arbeitet. Er wies mich darauf hin, dass im Vertrieb Verstärkung gesucht werde und er sich mich gut in dieser Rolle vorstellen könne – wegen meiner positiven und vertrauenswürdigen Ausstrahlung, meiner Hilfsbereitschaft und meiner Freude an der Kommunikation mit anderen Menschen.
Seine Erzählungen über Pyramid haben mich neugierig gemacht. Das Unternehmen entwickelt Technologien, die im Alltag vieler Menschen zum Einsatz kommen, ohne dass diese wissen, von wem sie stammen. Spannend fand ich außerdem seine Berichte über die familiäre Atmosphäre, den starken Zusammenhalt unter den Kollegen und die kurzen Entscheidungswege. Bei Pyramid duzt jeder jeden – vom Azubi bis zum Geschäftsführer.
Als Quereinsteiger hattest Du sicher einiges zu lernen?
Der Einstieg war nicht leicht. Das Produktportfolio von Pyramid ist umfangreich, und gerade bei Industrie-PCs, Servern und individuellen Hardwarekonfigurationen gibt es viele technische Zusammenhänge, die man zunächst verstehen muss. Gleichzeitig musste ich lernen, wie unsere internen Abläufe funktionieren und worauf es bei der Beratung unserer Kunden besonders ankommt.
Dabei habe ich sehr viel Unterstützung erhalten – vor allem von meinen Kollegen Torben, Kevin und Stefan. Sie haben sich viel Zeit genommen, meine Fragen geduldig beantwortet und mir ihr Wissen vermittelt. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön: Ihr seid toll, Jungs!
Torben hat mich außerdem von Anfang an in Meetings mit wichtigen Kunden eingebunden. So konnte ich unmittelbar miterleben, wie Gespräche geführt werden und worauf wir bei Pyramid im Umgang mit den Kunden Wert legen: aufmerksam zuhören, die Anforderungen genau verstehen, ehrlich beraten und verlässlich handeln.
Als Quereinsteiger sollte man keine Scheu haben, die Kollegen um Hilfe zu bitten. Niemand kann zu Beginn alles wissen. Entscheidend ist, neugierig zu bleiben, Fragen zu stellen und aus jedem Gespräch etwas mitzunehmen. Mit der Zeit wächst nicht nur das Fachwissen, sondern auch die Sicherheit im Umgang mit Kunden und ihren individuellen Anforderungen.
Was motiviert dich?
Ich schätze die lockere Arbeitsatmosphäre bei Pyramid und die Möglichkeit, eigenständig Entscheidungen zu treffen. Am schönsten ist es, wenn ein Kunde sich für uns Lösung entscheidet. Darauf bin ich stolz – das motiviert mich jeden Tag.
Herzlichen Dank für das informative Interview, liebe Mihalis!
Gerne und immer wieder!